2. Preis in einem Realisierungs-wettbewerb im Bewerbungsverfahren für die Stadt Husum
Die Aufgabe umfaßte eine 3-zügige Grundschule einschließlich einer 2-Feldsporthalle unter Berücksichtungung verschiedener Erweiterungsszenarien wie 4-Zügigkeit, Ganztagsschule, Aufbau der 5.- und 6. Jahrgangsstufe und eines Vereinsheimes.
Die Idee ist die Ausformung einer vielfältig nutzbaren Entwicklungsachse, an der alle Baukörper der ersten und aller weiteren Realisierungsstufen angeordnet werden. Diese Achse fügt sich in die vorhandene Knickstruktur ein. Trotz der vielfältigen Erweiterungs-möglichkeiten stellt die Schule schon nach dem ersten Bauabschnitt einen vollständigen Gesamtbaukörper dar. Der sparsame Umgang mit Grund und Boden belässt Freiräume im Osten des Grundstücks, die für weitere Nutzungen oder Ausgleichsflächen zur Verfügung stehen.
3. Preis (2.Preis NN) in einem Realisierungswettbewerb im Bewerbungsverfahren für die IHK Flensburg.
Aufgabe war es, die beiden Bestandsgebäude, das eine als denkmalgeschütztes Jugendstilgebäude das andere aus den 80 er Jahren, funktional zu erweitern und das Gesamtensemble abzurunden. Im Sinne eines konsequent baulich umzu-setzenden Dienstleistungsgedankens will die IHK sich sichtbar und erlebbar kundenorientiert neu präsentieren.
Das Konzept sieht einen von den Vorgaben abweichenden Standort vor, was wegen der städtebaulichen Vorteile vom Preisgericht lobend erwähnt wurde. Die neue städtebauliche Ordnung wird im Inneren durch eine bogenförmige Erschließung fortgesetzt. Dadurch wird eine Verzahnung von Altem und Neuem sowie eine optimale Anbindung der Flächen errreicht. Das Gebäude auf dem eigentlichen Wettbewerbsgrundstück gilt als einfaches Kulturdenkmal und kann erhalten und umgenutzt werden.
1. Preis in einem Realisierungs-wettbewerb für einen Zwischenbau in der Innenstadt Husums auf Einladung der Sparkasse Nordfriesland
Die Nachbargebäude der Sparkasse und der alten Post behalten ihre städtebauliche Eigenständigkeit und werden durch eine filigrane Fassade aus Glas und Stahl als Kontrast und mit Respekt vor den dominanten Nachbarn verbunden. Die Fassadengestaltung nimmt vorhandene Gebäudeproportionen und Höhen auf und vermittelt zwischen Traufen, Gesimsen, Friesen und Fenstern. Die Postfassade zum Zwischenraum kann weitgehend freigelegt und wieder hergestellt werden und wird von außen und innen erlebbar. Licht füllt den Zwischenraum am Tage und auch in der Nacht.Die Erschließung erfolgt auf engstem Raum.
1. Preis in einem Realisierungs-wettbewerb für ein neues Kunden-zentrum mit Anbindung an ein Bestandsgebäude auf Einladung der Stadtwerke Husum
Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll:
"Der städtebauliche Raumabschluß des Straßenzuges 'Zingel' durch die Errichtung eines Neubaus überzeugt. Die Höhenentwicklung im Verhältnis zu den angrenzenden Gebäuden Rathaus und 'Ferkelhalle' ist in den Proportionen gut gewählt. [...]Als positiv wird bewertet, daß auch zum Binnenhafen hin ein attraktiver Eingangsbereich ausgebildet ist. Der Blick von der gegenüberliegenden Hafenseite von der 'Schiffbrücke' auf den neuen Haupteingang ist von entscheidender Bedeutung und entsprechend formal gelungen, ohne in Konkurrenz zum Rathaus zu treten.[...]"
Städtebaulicher Ideenwettbewerb Stadthafen 2000 für die Stadt Rostock
Grundgedanke des Entwurfs ist die klare Gliederung der historischen Stadtent-wicklungsbereiche:
-mittelalteriche Stadt mit geschlossener Umgrenzung
-geschleifte Wallanlagen der barocken Festung
-spätere Vorstadtbereiche mit Entwicklungsachsen an den Land- und Heerstraßen
Die Wirkung einer geschlossenen Stadtsilhouette wird von der Wasser-seite durch die Fortsetzung von Gebäuden entlang der Stadtmauer erreicht. Im Schutze der Wallanlagen öffnet sich der Hafenbereich zu einem Platz für Veranstaltungen zwischen 'Stadt und Wasser'. Blickbeziehungen in Achse der Straßen der Innenstadt enden wie schon früher in Brückenanlagen für den Boots- und Schiffsverkehr.
1. Preis in einem Realisierungs- wettbewerb für das Erlebniszentrum Naturgewalten in List
Landschaftsarchitekt: Wolfgang Andreä, Hamburg
Der Entwurf verdeutlicht durch die eigenständige, moderne Architektur die thematische Ausrichtung der Ausstellung und trägt dadurch entscheidend zu der Außenwirkung des geplanten Erlebniszentrums bei.
Die introvertierten Ausstellungsflächen in räumlich überwiegend geschlossenen Baukörpern erheben sich frei über den von der Dünenlandschaft geprägten Boden der Eingangsebene und symbolisieren die Bewegung von Wellen und die Kraft der Naturgewalten. Diese Entwurfsidee verdeutlicht sinngemäß das Erheben der Ausstellung über die Bedrohungen des Meeres und der Natur und ermöglicht den Überblick auf die Geschichte der stets im Wandel befindlichen Insel Sylt.